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Aurora Diaz
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BeitragThema: »Park   Mo 24 Jul - 19:26

»Der Park eignet sich nicht nur für einen gemütlichen Spaziergang, sondern auch zum Rad fahren, Sport machen und faulenzen. Es sieht dort alles sehr ordentlich aus und man sieht kaum Müll rumliegen.
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Helen Desmond

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BeitragThema: Re: »Park   Mo 14 Aug - 14:05

Alex Bloom & Helen Desmond
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Wie jedes Jahr war Helen Desmond auch dieses mal früher im Internat angekommen. Im Zimmer hatte sie ihr Zeugs sporadisch verstaut, viel Zeit wollte sie da heute nicht mit vergeuden. Sie wollte noch ein wenig die freie Zeit genießen. Und wo konnte man das am Besten als in der Innenstadt von Lekandra?
Es war ein recht schöner Tag, und obwohl es leicht bewölkt war konnte Helen den ein oder anderen Sonnenstrahl erhaschen.
Mit einem warmen Lächeln auf den Lippen schlenderte die Halbgöttin durch die Straßen, vorbei an Geschäften und aufgeregten Teenagern.
Nach einem kleinen Abstecher im Eiscafé setzte sich die Blondine mit einem Erdbeershake bewaffnet auf eine Parkbank. Die Stadt war voller Leute, bestimmt würde sie einige der neuen Gesichter im Internat wiedersehen, immerhin stand das neue Schuljahr vor der Tür.
Sie war da ja kein Neuling mehr und mochte es dort sehr. Bestimmt würde es den Anderen dort ebenso ergehen.
Zufrieden seufzend lehnte sich Helen zurück und schlürfte von Ihrem To Go Becher. So gesellig wie sie auch war, den Moment der Einsamkeit genoss sie eben mit vollen Zügen.
Den Shake stellte sie auf den freien Platz neben sich ab und kramte ihren Block aus der Tasche. Mit einem Bleistift und einem leeren Blatt saß sie nun auf der Bank und überlegte sich, was sie nun verewigen sollte. Die Kulisse des wunderschönen Parks, der vor ihr lag? Oder sollte sie ihrer Mutter wieder einen Gefallen tun und ihr ein neues Design ausdenken? Auf beides hatte sie gerade Lust, was ihr die Entscheidung schwer fallen ließ.
Während sich die Blondine etwas ausdachte, klopfte sie mit dem Bleistift nachdenklich auf ihrer Wange. Letztendlich entschied sie sich für ersteres. Ihre blauen Augen fixierten einen Pavillon, welcher leicht von einigen wenigen Sonnenstrahlen beleuchtet wurde, die sich einen Weg durch die Wolken gebahnt hatten. Sanft fuhr der Stift über das dicke Papier und hinterließ dunkle, dünne Striche. Nun saß sie also konzentriert über dem Blatt, nur ab und zu löste sich der Blick um sich den Pavillon noch mal genauer anzusehen. Fast wie als wäre sie in Trance. Alles andere hatte sie ausgeblendet und beachtete auch die Leute nicht, die an ihr vorbei ebenfalls im Park herumliefen und den Tag genossen. So fiel ihr auch gar nicht auf, dass jemand sie im Blick hatte. Und was derjenige vor hatte wusste sie natürlich erst recht nicht.

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Alex Bloom

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BeitragThema: Re: »Park   Mo 14 Aug - 15:37

Helen Desmond & Alex Bloom

'and there's nothing in it and you'll ask yourself where is my mind?', drangen die Worte des Lieblingsliedes von Alex in sein Ohr. Wie oft hatte er das Lied schon angehört? Über hunderte Male mit Sicherheit. Es vermittele aber auch jedes Mal auf's Neue diese gewisse Beständigkeit, die ihm in den letzten Jahren nicht geboten wurde. Wenigstens eine Konstante im Leben muss man ja haben, auch wenn es nur ein mickriges Lied ist. Besonders lenkt es aber von dem eigentlichen Problem ab. Das Problem ist nämlich, dass er auf eine neue Schule gehen muss, die auch noch – und das ist wirklich der Punkt in dem Ganzen, wo sich seine Miene noch ein Stück mehr verfinstert – gefüllt ist mit lauter Freaks. Sich damit abzufinden, ein Dämon zu sein, ist eine Sache, die andere aber, wenn man deswegen auf eine neue Schule muss. Und das auch noch im letzten Jahr! Er fühlte sich geradezu hintergangen. Sich sein Zimmer mit drei anderen Jungs teilen zu müssen, ist dabei auch das Highlight. Wie oft würde er schon im Zimmer schlafen? So oft wie er schon zuhause unter seinen Schlafstörungen gelitten hat, wird er sich in der Nacht einfach hinausschleichen.
Wenigstens hatte er schon seine Sachen im Internat gelagert – sie füllten eh nur eine Reisetasche – und war dann wieder eilig verschwunden. Er konnte die Begegnung mit seinen Zimmergenossen hinauszögern und für eine Weile noch so tun als wäre er nur zum Urlaub in Lekandra. Allgemein fragte er sich, in was für einer Stadt er gelandet war. Sie wirkte beinahe schon zu ruhig und gleichzeitig mysteriös mit den vielen Wäldern darum. Wenigstens der Park machte einen gewöhnlichen Eindruck, deswegen blieb er vorerst hier. Durch vorherige Ereignisse in seinem Leben hat er es sich angewöhnt, sich eher im Hintergrund zu halten und hat sich deswegen nur unter den nächstbesten Baum gesetzt. Der Stamm der Buche drückte ihm etwas unangenehm in den Rücken, aber in dem Moment kümmert ihn das relativ wenig. Während das nächste Lied abgespielt wird, sieht er sich mit möglichst neutraler Miene um. Viele Leute liefen mit einem strahlenden Gesicht rum und wirkten ausgelassen. Vielleicht war die Luft hier einfach recht gut und es wirkt sich auf die Menschen aus? Wer weiß das schon. Sein Blick fiel letztendlich auf ein Mädchen, nicht recht weit weg sitzend auf einer Bank. Selbst mit ihrem hochkonzentrierten Gesichtsausdruck konnte man sehen, dass sie hübsch ist. Alex ärgert es zwar, dass er das zugeben muss, aber es ist die Wahrheit. Ob das eine Person für ihn sympathischer oder unsympathischer macht, weiß er selbst nicht genau. Schöne Menschen wissen meistens auch, dass sie schön sind und verhalten sich dementsprechend.
Alex folgte ihrem Blick zum Pavillon und ein kleines, kaum merkliches diabolisches Grinsen breitet sich in seinem Gesicht aus. Dämonen können einfach nicht widerstehen einem ahnungslosen Menschen die Wahrnehmung zu verzerren, da die Reaktionen einfach zu lustig waren. Also ist es doch nicht verwerflich, dass Alex genau so ist, oder? Er schwor sich selbst auch, dass er sie vielleicht danach gleich was Schönes sehen lassen würde, zum Beispiel ein Einhorn. Darauf schienen ja alle Mädchen irgendwie abzufahren. Zuerst sollte aber die kleine Gruselshow auftreten.
Konzentriert fokussiert er seine blauen Augen – die sich nun eh um einige Nuancen verdunkeln würden – das blonde Mädchen und gleichzeitig versucht er intuitiv ein Bild zu erstellen, welches eine Angst in ihr hervorrufen würde. Er war noch nicht so gut mit seinen Fähigkeiten, dass es immer so hundertprozentig klappte, aber Sachen, wie plötzlich auftauchendes Blut ist eine Garantie für Erfolg. Gespannt warte ich ihre Reaktion ab und bereite mich auch darauf vor, mich schnell schlafen zu stellen, sollte ich beim Anstarren erwischt werden.
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Helen Desmond

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BeitragThema: Re: »Park   Mo 14 Aug - 18:53


Alex Bloom & Helen Desmond
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Helen war ganz zufrieden, denn das Bild nahm langsam Gestalt an. Sanft fuhr die Blondine über das Papier um die Bleistiftzeichnung zu verschmieren, damit die Schattierungen besser aussahen. Sie legte den Stift ab und betrachtete erst den Pavillon, dann die Zeichnung. Zufrieden nickte sie und griff dann nach ihrem Shake. Doch bevor sie den Strohhalm zu den Lippen führen konnte hielt sie inne.
Geschockt weiteten sich ihre blauen Augen und starrten das Glas an. Dort, wo zuvor das Erdbeershake war, schwappte nun Blut gegen den Becher. Um einen Schrei zu unterdrücken ließ sie den Becher fallen, der vor ihr auf dem Boden aufkam und den Inhalt auf dem grauen Boden verteilte.
Doch so geschockt wie Helen war, so verwirrt war sie auch. Das kann doch nicht wahr sein! Die dunkel rote, dickflüssige Flüßigkeit klebte am Boden wie in einem schlechten Horrorfilm.
Sie schloss schnell die Augen und atmete kurz durch. Als sie ihre Augen dann wieder öffnete war es kein Blut mehr, das den Boden schmückte, sondern ihr rosa Erdbeershake.
Ein Mundwinkel hob sich als Helen dahinter kam, was gerade mit ihr abging. Es war eine Manipulation, eine Wahrnehmungsverzerrung. Mit sowas kannte sie sich immerhin aus. Sie selber manipulierte ja auch, wenn auch mit Worten und nicht mit den Augen.
Die Blondine hob den Blick und sah sich im Park um. Der oder die Schuldige konnte nicht weit weg sein. Ihre Augen überfolgen ein paar Spaziergänger, ein Paar auf einer Bank ihr schräg gegenüber. Doch dann glaubte sie den Übeltäter gefunden zu haben. Ein Junge, nicht weit entfernt, an einem Baum gelehnt. Er sah verdammt gut aus, aber davon durfte sie sich nicht beirren lassen. Er musste der Schuldige sein. Da war sie sich ziemlich sicher.
"Das ist nicht sehr nett einem Mädchen so einen üblen Streich zu spielen" sagte sie laut genug, dass er es verstehen konnte. Er hatte Glück, dass sie kein ahnungsloser Mensch war. Sie bückte sich um den Plastikbecher aufzuheben und in dem Mülleimer zu befördern.
Dann stand sie auf und ging zielsicher auf den Jungen zu. "Du kannst froh sein, dass du keinen ahnungslosen Menschen getroffen hast" meinte sie und grinste ihn frech an. Das hätte er wohl lustig gefunden, wenn sie auf seine kleine Manipulation hin schreiend aus dem Park gerannt wäre. Aber da hatte er sich das falsche Opfer für ausgesucht.
Nun interessierte es sie, mit wem sie es zu tun hatte. Nur anhand seiner Fähigkeit zu schließen was für ein Wesen sich in ihm versteckte war dann doch zu schwer.
Ganz wie selbstverständlich setzte sie sich neben ihn in das Gras und musterte ihn kurz.

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Alex Bloom

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BeitragThema: Re: »Park   Mi 16 Aug - 8:38

Helen Desmond & Alex Bloom

Als sich ihre Augen so weiteten, wusste Alex fast schon, dass er gleich einen spitzen Schrei hören würde als ob eine Maus an ihren Füßen vorbeilaufen würde. Er war allerdings überrascht, dass er keinen Schrei zu hören bekam, sondern nur ihr Milchshake zu Boden fiel. Ein kleines Schmunzeln erschien auf seinem Gesicht. Der Achtzehnjährige hat nicht vor, anderen einen Herzinfarkt zu verpassen oder für ihr Leben zu traumatisieren, aber so ein bisschen Trubel hat noch keinem geschadet. Die Ungläubigkeit auf den Gesichtern war auch etwas witzig. Wenn man die Wahrnehmung wirklich stark verzerrt, kann man die meisten in großer Verwirrung zurücklassen. Positive Dinge nehmen sie aber allgemein gern auf. Da strahlen sie meistens noch ein paar Minuten vor sich hin.
Alex nimmt die aufstehende Bewegung der Blonden war und lehnt sich sofort an den Baumstamm zurück und schließt die Augen, als ob er seelenruhig schlafen würde. Um ehrlich zu sein, war er auch wirklich müde, vielleicht wirkte es dann auch noch authentischer? Er hörte ihre Worte und dachte sich nur: 'Ich bin ein Dämon, wir sind nicht nett.' Natürlich ist das kein Grundsatz, an den er sich hält. Er war meistens nett, aber manchmal musste man sich auch die Zeit vertreiben und seine Fähigkeiten in Übung halten.
Trotz seiner geschlossenen Augen konnte er ihre Präsenz deutlich spüren, als sie herkommt und sich vor ihn stellt. Langsam öffnet er seine Augen und sieht sie mit einer ausdruckslosen Miene an. Er wusste zwar nicht, warum er froh sein soll einen ahnungslosen Menschen getroffen zu haben, aber ihr freches Grinsen verrät, dass sie mehr weiß als ihm lieb ist. In Lekandra sind vermutlich mehr von seiner Sorte – Leute mit merkwürdigen Fähigkeiten – da musste er sich daran gewöhnen keine special snowflake mehr zu sein. Sie setzt sich zu ihm ins Gras und trotzig erwidert er ihre Musterung, bevor er misstrauisch und mit tiefer Stimme sagt: „Was machst du da?“ Er sagte keine Entschuldigung und ging auch nicht auf ihren Vorwurf ein, als wäre er es tatsächlich nicht gewesen. Er verstand aber auch nicht, was sie jetzt von ihm wollte, sodass sie sich einfach neben ihn setzt. Er würde nicht seine Lebensgeschichte auspacken oder ihr breit von seinen Fähigkeiten und der ganzen Dämonsgeschichte erzählen, zumindest ist das sein Plan. Er fühlte sich eher gefährlich, dazu imstande andere wirklich den Verstand zu rauben. Irgendwie widersprüchlich, da er gerne mal seine Fähigkeiten austestet bei Fremden, aber meist ist eine einmalige Sache bei einer Person. Danach plagten ihn eh die Schuldgefühle, dass er sie etwas Positives sehen lässt im Gegenzug. Dass es aber auch kräftezerrend war, ist nicht zu leugnen. Je nachdem wie aufwendig die Verzerrung ist, desto mehr Energie braucht er. Danach kann er wenigstens etwas schlafen. Gleichzeitig fragte er sich aber auch, was das Mädchen vor ihm wohl war. Etwas gefährliches vermutlich nicht, dazu wirkte sie zu fröhlich.
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BeitragThema: Re: »Park   Mi 23 Aug - 11:50


Alex Bloom & Helen Desmond
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Nachdem Helen es sich neben Alex gemütlich gemacht hatte ließ sie ihre Tasche locker neben sich fallen, schlang die Arme um die angewinkelten Beinen und sah sich um. Dabei blieb ihr Blick an dem großen Fleck vor der Bank hängen, wo sie wenige Minuten zuvor ihren Becher hatte fallen lassen.
Daraufhin schmunzelte sie und sah zu dem unbekannten Jungen, zu welchem sie sich frecher Weise einfach dazugesellt hatte. „Was machst du da?“ hatte sie ihn fragen hören. Diese Frage beantwortete sie erst nur mit einem lockeren Schulter zucken. "Weißt du, hier in Lekandra laufen die Dinge eben ein wenig anders" meinte sie und legte ihren Kopf so auf ihre Arme ab, dass sie ihn anschauen konnte. "Du bist bestimmt wegen dem Internat hier, stimmts?" fragte sie einfach drauf los. Ob er nun antworten würde oder nicht war im Moment auch gar nicht so wichtig. Er schien ihr ein wenig distanziert. Sie selbst hatte an ihren ersten Tagen hier nicht anders ausgesehen. Sie hatte nicht hier sein wollen, hatte auch gar nicht verstanden was das alles bringen sollte. Aber sie hatte sich an alles gewöhnt. Schneller als sie es je erwartet hätte.
Wieso sie sich also zu ihm gesetzt hatte wusste sie auch gar nicht. Vielleicht weil sie sich damals gewünscht hätte, dass sich jemand für sie interessiert hätte als sie an ihrem ersten Tag planlos durch die Gegend gelaufen war. Jetzt hatte sie zwar ihre Freunde, die sie auch in ihr Herz geschlossen hatte.
Aber irgendwie wollte sie mehr über diesen mysteriösen Jungen erfahren, der ihr gerade diesen Streich spielen wollte. Es war interessant und das machte Helen neugierig. Neugieriger als sie sonst schon immer war. Aber sie wurde das Gefühl nicht los, dass er nicht einfach herausplappern würde, was Sache ist. Nicht jeder war so offen und kontaktfreudig wie sie es nun mal war.
Sie war gespannt darauf wie er auf ihre neugierige Art reagieren würde. Vielleicht würde er ja auch einfach gehen. Immerhin wollte er ihr ja damit einen Schrecken einjagen und sicher nicht ein Gespräch provozieren. Aber das war ihr egal. Sie wollte wissen was er war und was ihn hier her trieb. Da musste man manchmal eben geduldig und nett sein. Und das konnte sie beides sehr sehr gut. Und wer weiß, vielleicht ist er ja genauso neugierig und will wissen wie sie hinter sein Spielchen gekommen war und was hinter ihrem Wesen steckte. Die Zeit mussten sie ja irgendwie vertreiben.

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Alex Bloom

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BeitragThema: Re: »Park   Di 29 Aug - 15:54

Helen Desmond & Alex Bloom

Das Schmunzeln registrierte Alex und er verstand nicht recht, was sie so lustig fand. Andere haben schon ein ganz anderes Gesicht gezogen nachdem sie von ihm so 'attackiert' wurden. Solche Leute gab es wohl einfach. Die sich nie unterkriegen ließen und den lieben langen Tag vor sich her strahlen. Das Leben ist einfach nicht für jeden gleich fair. Sie ließ sich – nicht wirklich überraschend – auch nicht von seiner eher genervten Stimme nicht beirren. Dass die Dinge in Lekandra anders laufen, konnte er schon merken, als er am Bahnhof ausstieg. Einige waren hier echt übertrieben nett und aufgeschlossen. Fast als würden sie denken, dass sie in einer sicheren Blase der Glückseligkeit umhertreiben. Ihre Augen fühlten sich für den Achtzehnjährigen wie Röntgenstrahlen an. Dass sie auch noch diese merkwürdige Farbe aus blau und grün haben, machte es für ihn auch nicht besser. Ihre Frage ist allerdings nicht gerade weit hergeholt. Er schätzte die Stadt nicht unbedingt als einen Ort ein zu dem man freiwillig zieht. Vermutlich kommen überwiegend nur so Freaks hierher.
Weil er kein komplettes Arschloch ist, antwortet er ruhig: „Ja. Ich warte noch bevor ich ins Internat gehe, weil ich den Ansturm nicht unbedingt sehen muss.“ Er spielte mit einem losen Faden an seiner Hose. Er hatte keine Angst davor, aber er wusste nicht, ob er bereit für so einen Neustart war, weg von seiner Mutter und seinem alten Zuhause. Eher fühlte er sich wie eine Bedrohung für andere Schüler. Er selbst weiß zu gut, dass physischer Schmerz schnell vergeht und vergessen ist, aber psychischer Schmerz fräst sich in das Gehirn ein und lässt einen nicht mehr los. Da war er mit seinen Fähigkeiten nicht ganz ungefährlich, besonders wenn er es nicht aktiv mitbekommt, dass er gerade mit seinen Fähigkeiten spielt.
Eine kleine Pause war entstanden. Alex hasste es, wenn es zwischenzeitlich so still war. Besser gesagt hasste er es heute. Er war irgendwie durch den Wind. Er setzte sich etwas besser auf und winkelte ein Bein an. „Ich schätze mal du auch? Und ich glaube du bist... Hybrid? Oder... warte... vielleicht Halbgott?“ Er kniff die Augen zusammen. Er riss sich wenigstens für die paar Minuten zusammen nicht ganz so abweisend zu sein. Sie hatte wahrscheinlich auch ihren ersten Schultag und den wollte er auch nicht noch zusätzlich vermiesen. Die Begriffe hatte er mal im Radio vernommen, als über die Erkenntnis von solchen Leuten Bericht erstatten wurde.
Irgendwo war ihre positive Aura auch sehr beruhigend, als würde es seine eher dunkle und negative Aura verscheuchen. Vielleicht war aber sie auch eine kleine Trickserin mit ihren Fähigkeiten und erschafft ihm nur eine Illusion, die er als Realität wahrnimmt. Ehrlich gesagt, fand er es auch spannend die Fähigkeiten anderer zu erleben. Was wohl so manch andere können?
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