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Aurora Diaz
Admin
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Anzahl der Beiträge : 140
Anmeldedatum : 06.07.13

BeitragThema: »Schulhof   Mo 24 Jul - 16:49

das Eingangsposting lautete :

»Natürlich zwingen wir die Schüler nicht bei tollem Wetter drinnen in der Pausenhalle zu sitzen. Dafür ist der Schulhof auch viel zu schön. Die große Wiese und die Buchen bieten im Sommer perfekte Plätze, um auf einer Decke zu liegen und ein Buch zu lesen. Manche Schüler spielen gerne auch mit einer Frisbee oder Badminton. Besonders im Sommer tummeln sich viele auf der Wiese und genießen die Sonne, in Freistunden sowie in Pausen.
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Johanna Davis

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Anzahl der Beiträge : 8
Anmeldedatum : 27.08.17

BeitragThema: Re: »Schulhof   Sa 2 Sep - 20:17


Malia Mikaelson & Johanna Davis
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Jo kniff die Augen zusammen als sie nach draußen trat. Scheiß Sonne..
Seufzend zog sie ihre Zigarrettenschachtel aus ihrer Jackentasche. Locker zog sie eine heraus, hielt sie zwischen den Lippen und zündete sie an.
Genüsslich zog sie daran und sog den Rauch tief in die Lunge. Als sie die Rauchschwaden hinausließ sah sie sich um. Sie zog ihre Sonnenbrille über die Augen und seufzte erneut.
Auf dieses Schuljahr hatte sie bei Gott wirklich keine Lust. Aber sie wollte auch nicht wieder nach Hause, nicht zu den Leuten dort. Also musste sie sich mit ihrer jetzigen Situation zufrieden geben.
Es juckte sie in den Fingern ihre Fähigkeit an einem der Schüler auszuüben, die hier herumstanden. Sie wären alle so einfache Opfer für sie. Aber das verkniff sie sich. Mit der Zigarrette zwischen den Fingenr lehnte sie sich an eine Mauer und schloss für einen Moment die Augen.
Hier war sie zumindest sicher vor ihrer Stiefschwester. Hier war sie nicht "Lillys kleine Schwester". Hier war sie Jo, die gefährliche Raucherin die einen mit ihrem Blick töten könnte. Und so gefiel es ihr. Schön Abstand von allem und jedem halten, dieses Schuljahr überleben. Sobald sie den Abschluss in der Tasche hätte, wäre sie auf und davon. Über alle Berge, sodass niemand sie mehr finden konnte. Ein verschmitztes Lächeln schlich sich bei diesem Gedanke auf ihre Lippen, ohne dass sie etwas dagegen hätte unternehmen können. Aber bis dahin waren noch einige Zeit, die sie überstehen musste.
Johanna nahm einen weiteren, tiefen Zug. Vielleicht sollte sie sich dieses Schuljahr ja doch vielleicht etwas mehr Mühe geben. Freunde machen, wenn sie denn überhaupt zu so etwas in der Lage war. Jemand, der so tickte wie sie. Ob es so jemanden überhaupt gab? Die meisten fühlten sich bei ihrer distanzierten und kalten Art vor den Kopf gestoßen. Das war zwar auch ihre Absicht, aber dennoch. Niemand schien auf längere Zeit mit so jemanden abhängen zu wollen. Aber wer weiß, was dieses Schuljahr noch so zu bieten hatte. Es würden viele neue Gesichter zu sehen sein, oder die Alten hatten sich in den Ferien drastisch verändert. Wer weiß, wer weiß. Erneut nahm sie einen Zug und stieß den Rauch diesmal durch die Nase aus. Ihre Augen schloss sie wieder, nicht dass sie doch noch in Versuchung kam und ihre Fähigkeit an einem ahnungslosen Neuling ausprobierte. Ärger gleich am ersten Tag? Das musste ja nicht unbedingt sein.

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Malia Mikaelson

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Anzahl der Beiträge : 15
Anmeldedatum : 28.08.17

BeitragThema: Re: »Schulhof   So 3 Sep - 0:20

Malia Mikaelson & Johanna Davis
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Malia sass in ihrem Zimmer auf der Couch und las ein Buch. Da trat die Sonne hinter den Wolken hervor und spontan beschloss sie, einen kleinen Spaziergang zu machen. Also packte sie eine kleine Tasche und ihr Handy und verliess ihr Zimmer.
Sie ging den langen Flur hinunter, an dem überall Zimmer angrenzten. Zwar war sie noch sehr neu hier, aber trotzdem wirkte alles seltsam vertraut.
Ausser den anderen.
Jeder in diesem Internat, jeder in dieser ganzen Stadt - alle musterten sie mit ihren neugierigen und abschätzigen Blicken. Malia hatte sich daran gewöhnt, doch immer noch hatte sie Schwierigkeiten damit, so angesehen zu werden. Dies war auch einer der Gründe, weswegen sie beschlossen hatte, nach draussen zu gehen. Vielleicht könnte sie ja jemanden kennenlernen, um wenigstens nicht von allen gehasst zu werden, was aufgrund ihrer angeblichen Schönheit unausweichlich war.
Malia trat nach draussen. Sie atmete die frische, kühle Luft ein und liess sich einen Moment lang von der Sonne wärmen. Sie schloss die Augen und atmete aus. Dann öffnete sie ihre Augen wieder. Ein wenig weiter weg entdeckte sie ein etwas älteres Mädchen, das an einer Mauer lehnte und rauchte. Sie sah zwar abschreckend aus, und wirkte mit ihrer Sonnenbrille betont desinteressiert - doch das war es auch, das sie Malia auf eine schräge Art und Weise sympathisch machte.
Sie entschied sich nach wenigen Sekunden des Nachdenkens, kurz hinüber zu gehen und einfach mal zu sehen, wie das Mädchen dort hiess. Allzu viel konnte da ja wohl nicht schief gehen. Oder?
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Matthew Rogers

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Anzahl der Beiträge : 21
Anmeldedatum : 23.07.17

BeitragThema: Re: »Schulhof   Mo 4 Sep - 14:05

Sophia & Matthew

Das Thema der Neulinge und Sophias selbstloser Akt der Darstellung ihrer Fähigkeiten, um ihnen die Angst zu nehmen, schlug weitere Kreise. Sophia witzelte inzwischen weiter; nicht, dass noch jemand denken würde, er wäre auf einer normalen Schule. Sie würde sogar wetten, dass irgendwer wieder einen Nervenzusammenbruch bekam, wenn die Fähigkeiten gemeinsam trainiert wurden. Auch glaubte sie, dass manche wirklich dachten, sie seien die einzigen. Letztes Jahr hatte Matt wirklich ein paar Kandidaten gesehen, die fast schon beleidigt gewesen waren, wenn jemand anderes auch mit ihrem Element herumspielen konnte. Er selbst hatte am Anfang die anderen bewundert und sich wieder einmal für das geschämt, was seine Eltern waren. Wie konnte man nur glauben, dass diese Fähigkeiten von sich aus schlecht waren, wenn sie doch auch so viel gutes brachten? Zum Beispiel eben die ganzen Naturgeister, die die schönsten Blumen zum erblühen brachten. Aber der Werwolf war sich durchaus bewusst, dass es natürlich auch Wesen gab, die nur böses wollten. So was gab es ja schließlich bei den Menschen auch. Darum gab es ja schließlich das Internat. Damit Wesen ihre Fähigkeiten kontrollieren und ein normales Leben zu leben lernten. Es war daher nur gut, wenn die Neuen sich so schnell wie möglich daran gewöhnten, dass sie nicht die einzigen mit solchen Fähigkeiten waren, da hatte Sophia trotz Sarkasmus recht. "Bestimmt ist auch wieder einer beleidigt, dass er nicht der einzige ist, der Wasser beherrschen kann.", meinte Matt und sah noch einmal in die verschiedenen Gesichter der Neulinge, wobei er sich ausmalte, was für Fähigkeiten sie haben könnten.
Auf seine Frage, wie ihre Ferien denn so gewesen waren, meinte Sophia, dass sie ganz ok gewesen waren und sie viel Zeit mit ihrer Familie verbracht hatte, sie aber nicht richtig in Urlaub gefahren waren. Und sie hätte nichts angestellt, soweit sie wüsste. Matt schenkte ihr ein Grinsen. Zeit mit der Familie verbringen zu können, musste schön sein, wenn man nicht, wie George nur eingetrichtert bekam, wie böse alle waren, die nicht normal waren, und bestraft wurde, wenn man die Einsicht nicht teilte. So wirklich gerne hatte er nur etwas mit seiner Mutter unternommen, da sie durchaus auch anderes mit ihrem Sohn unternommen hatte, als auf die Jagd zu gehen. Nur leider hatte sie ja immer so viel im Krankenhaus zu tun gehabt, dass Matt eben die meiste Zeit mit seinem Vater alleine gewesen war. Sie war wohl auch neben seinem damaligen besten Freund die einzige, die er aus seinem alten Leben wirklich vermisste. Er würde sie nur nie wiedersehen dürfen, genauso wenig seinen Freund und dessen Familie. Es durfte einfach niemand erfahren, dass George als Matthew weiterlebte.
Seine Beschreibung des Worst-Case-Szenarios der Mitbewohner fand wohl Sophia amüsant. das schloss jedenfalls der Werwolf aus ihrem Lachen, bevor sie auf seine Frage antwortete, was sie denn so am schlimmsten finden würde. Für sie waren es eindeutig die Chaoten und jene, die morgens eine Flasche Deo oder Parfüm im Raum versprühten. Auch würde sie wohl eher weniger davon halten, wenn man ihr die vollkommen eingeschüchterten als Zimmergenossen geben würde. Für diese hatte Matthew jedoch vollstes Verständnis. Er selbst war so unter der Fuchtel seines Vaters gewesen. Endlich frei zu sein und zu wissen, dass der Kerl nicht nach ihm suchen würde, hatten ihn wieder aufgebaut auf seiner reise nach Lekandra. Nur nicht jeder konnte so etwas entfliehen und dann gab es ja auch noch jene, die bereits von Jägern gejagt worden waren und vielleicht sogar hatten mit ansehen müssen, wie ein Familienmitglied erlegt wurde.
Wieder einmal holte Sophia ihn in die Wirklichkeit zurück, als sie meinte, dass sie sich vielleicht dem Grauen einfach stellen und sich die Zimmerliste im Sekretariat ansehen sollte. Matt nickte. "Sollte ich wohl auch machen. Vielleicht sind meine diesjährigen Zimmergenossen ja ganz nett.", meinte er, als seine Klassenkameradin auch schon die Events ansprach und sich fragte, was wohl dieses Jahr alles gemacht wurde. Naja, der Herbstball war nicht so Matts Fall gewesen, zu viel enger Körperkontakt. Als George hatte man ihm zwar viele der Standardtänze beigebracht, aber so vernarrt ins Tanzen war er auch nicht. Der Weihnachtsmarkt hingegen war wirklich eine nette Idee gewesen. Nur aus Geldmangel hatte er sich auch nicht wirklich etwas gekauft außer ein paar Maronen. Der Werwolf war ja jetzt schon am Geld zählen, damit er nach dem Abschluss sich wenigstens eine kleine Wohnung zur Miete leisten konnte, falls er nicht direkt eine Arbeit finden würde. Für ein Studium hatte er nämlich eindeutig zu wenig Geld und er war zwar sportlich, aber er setzte nicht darauf, dass man ihm ein Stipendium anbieten würde. Schließlich spielte er Basketball und kein American Football, obwohl man ihm schon häufiger mal gesagt hatte, dass er die Figur dafür hatte. "Die Schulleitung hat sich bestimmt schon einiges einfallen lassen, damit das Schuljahr nicht langweilig wird.", steuerte der Werwolf zum Thema bei. Hauptsache man würde ihn zu nichts unangenehmem zwingen.
Matthew sah kurz zum Eingang des Gebäudes und analysierte den Strom an Jugendlichen. Inzwischen kamen mehr Schüler ohne Gepäck heraus, als reingingen. Entweder es war gerade Flaute oder vielleicht konnte man inzwischen wirklich ohne Gefahr zu laufen, drinnen zerquetscht zu werden oder über Koffer zu stolpern, zum Sekretariat gehen. "Wollen wir es wagen und uns ins Sekretariat begeben oder willst du das Unvermeidliche noch etwas aufschieben?", fragte er Sophia, als er sich wieder zu ihr drehte. Eigentlich hatte er keine Lust, aber es wäre vielleicht wirklich sinnvoll, schon mal seine Tasche auf sein Zimmer zu bringen. Danach konnte er ja immer noch wieder nach Draußen gehen.

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