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 »Das Sekretariat

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Aurora Diaz
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Anzahl der Beiträge : 140
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BeitragThema: »Das Sekretariat   Mo 24 Jul - 16:08

»Im Sekretariat können Anmeldungen oder allgemeine Fragen gestellt werden. Es werden auch Stundenpläne ausgeteilt und viel administrative Sachen erledigt. Wenn man Glück hat, sind die Sekretärinnen nicht im Stress und können einem helfen. Zur Not ist aber auch ein Schüler, der sich hier schon auskennt, zur Stelle.
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Marcos Rivera

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BeitragThema: Re: »Das Sekretariat   Di 1 Aug - 19:52

Jiro Mishima & Marcos Rivera
cf: Schulhof

Marcos war sich nicht sicher, ob sein Weggefährte das blaue Auge wirklich nicht bemerkt hatte, oder einfach nur nichts dazu sagte. Die einzige Reaktion, die er jedenfalls bekam, war eine Bemerkung darüber, dass er doch keine Medusa war. Kurz rollte er mit seinen Augen, bereute es aber sofort, als sein Auge kurz schmerzte. Unterdessen bedankte sich der Andere kurz. Es klang etwas bissig, trotzdem meinte Marcos "Kein Ding", auch wenn er es lieber nicht getan hätte. Er schätzte nun mal seine Ruhe. Hatte er sie nicht, lief nämlich meist etwas falsch und am Ende war er es, der am Boden lag, metaphorisch und wortwörtlich. Kam halt darauf an, was passierte. Jetzt war noch nichts passiert, außer, dass Marc etwas genervt von dem Anderen war. Ein Finger bohrte sich in seinen Rücken und der Andere fragte, ob man ihm auch aufgeschrieben hätte, wo das Sekretariat war. Wenn nicht würden sie es jetzt eben suchen gehen. Marc setzte sich wieder in Bewegung. Er hatte eh dahin gewollt. Und anscheinend würde er den Kerl nicht loswerden. Dieser meinte inzwischen, dass er mit Basecap auffälliger war, als ohne. Dass das letzte Wort eine Beleidigung war, dachte sich Marc, aber er knirschte nur mit den Zähnen. Bei seiner Kappe ging es nicht darum, nicht aufzufallen, sondern sein Veilchen zu verstecken. Aber jetzt war auch nicht der Zeitpunkt, zu kontern. Mit etwas Pech würde das der erste Tadel werden. Sein Betreuer hatte ihm gesagt, dass er bei einer bestimmten Anzahl an Tadeln wieder nach 'Hause' fahren musste. Wo auch immer das dann war. Marc sollte es ja eigentlich egal sein, aber das Internat versprach wenigstens, dass er mal eine längere Zeit im gleichen Bett schlafen würde und sich keine Sorgen darüber machen musste, wo er am nächsten Tag schlafen ging.
Mit dem anderen im Schlepptau betrat er also das Gebäude. Zuerst fiel natürlich die überfüllte Eingangshalle auf. Es waren bestimmt doppelt so viele Schüler, als Draußen, die alle viel weniger Platz hatten. Man musste sich echt durch das Gedränge quetschen und dabei aufpassen, dass man niemandem auf den Fuß trat oder über einen Koffer fiel. Zum Glück war der Weg zum Sekretariat ausgeschildert. Offensichtlich wollte man nicht, dass sich Neulinge direkt verliefen. Marc folgte den Schildern bis zu einer Tür, an der er erst klopfte, bevor er eintrat. Drinnen war es auch nicht viel besser, als draußen oder in der Eingangshalle, aber wegen der geringen Größe waren nicht so viele Schüler hier und es würde wohl nicht lange dauern, bis sie dran kämen. Kurz nach den beiden Jungen tauchte noch eine Blondine auf, die sich ohne zu Fragen vordrängelte und Marc einen scharfen Blick zuwarf, als sie ihn dabei etwas anrempelte. Ein Blick und Marc wusste, dass es sich um eines dieser reichen Mädchen war, die alles von ihren Eltern bekam. Sonst hätte man ihr wohl nicht erlaubt, am ersten Tag in Tank Top und Hotpants ins Internat fahren. Außerdem verriet ihr Verhalten, dass ihr noch nie jemand wirklich Grenzen aufgezeigt hatte. Marc würde diesen Job gerne übernehmen, aber er sollte es besser lassen, wenn er nicht schon heute damit anfangen wollte, unberechtigte Rügen zu sammeln. Daher ließ er sie mit einem entnervten Seufzen mit ihrem Verhalten passieren.
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Jiro Mishima

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BeitragThema: Re: »Das Sekretariat   Mi 2 Aug - 20:58

cf: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Marcos Rivera
& Jiro Mishima

Eigentlich wollte er sich nur noch in sein Bett legen und den Jetlag überwinden. Vermutlich würde es ein paar Tage dauern, bis seine innere Uhr sich dem neuen Takt anpassen würde, unmöglich war das allerdings nicht. Wäre ja aber zu einfach, hätte man ihm die Nummer seines Zimmers schon vor Ankunft gesagt — stattdessen müsste er sich nun noch durch eine Horde aufgeregter Schüler drücken, ins Sekretariat gelangen, wo vermutlich EBENSO Mord und Todschlag herrschte, und die Nummer seines Zimmers herausfinden. Alleine zu gehen wäre natürlich eine Option — doch warum sich die Mühe machen, das Sekretariat zu suchen, wenn er doch einen Kompass hatte? Dieser schien zwar weder besonders erfreut, noch besonders interessant, doch vielleicht war das auch schon zu viel erwartet. Je früher er diese ganzen obligatorischen Dinge allerdings erledigt hätte, desto besser. Dabei war es normalerweise gar nicht seine Art, direkt in das Innere eines Gebäudes zu stürmen, als würde ihm die Natur nicht gefallen. Ganz im Gegenteil — doch war heute wohl einiges seltsam. Dass der Braunhaarige wortkarg blieb, war Jiro nur recht, auch wenn er das gesamte Verhalten eher als unhöflich empfand — vielleicht war daran allerdings auch der Kulturschock Schuld, den Jiro gewissermaßen erlebte? Für ihn war das alles immerhin neu und fremd, die Sprache teilweise schwierig zu verstehen und so weiter. Was vielleicht auch erklärte, wieso er sich so verhielt. Wieso er doch lieber den Namenlosen vorauslaufen ließ, anstatt sich selbst auf die Suche zu machen — im Endeffekt war es allerdings auch praktisch, weil er sich einfach hinter dem etwas Größeren herschieben konnte, ohne jemanden den Ellenbogen in die Magengrube zu rammen, damit man ihm Platz machte. Auch wurde sein Koffer in Ruhe gelassen, es schien keiner besonders Lust darauf zu haben, über sein Gepäck zu stolpern oder seinen Fuß als Sprungschanze anzubieten.
Schließlich folgte der Japaner dem Anderen ins Innere des Sekretariats, das wider Erwarten doch nicht überfüllt war. Als sich eine Blondine, die nach den beiden den Raum betreten hatte, allerdings vordrängelte, schien Jiro wieder etwas aufmerksamer zu werden. Leicht lehnte er sich nach vorn, die Augen zusammenkneifend, wobei ein spitzes Zischen aus seiner Kehle stieg. "Lässt du dir eigentlich alles gefallen?" raunte er dem anderen zu, als wäre er der Teufel auf seiner Schulter, ehe er ihm leicht an den Hinterkopf schnippte. "Ich hab nicht ewig Zeit." — und sowieso war er nicht der, der alles unkommentiert ließ. Etwas lauter sprach er das Mädchen also mit einem "He-" an, einen Schritt auf sie zugehend, um mit dem Daumen über seine Schulter zu deuten. "Hau wieder nach hinten ab." Widerworte quittierte er mit einem ungeduldigen Schnauben, den Blick mit genervtem Starren. Hier war wohl wirklich JEDER respektlos. Kaum war die Blondine mit einigen schnippischen Bemerkungen wieder nach hinten verschwunden, fuhr sich Jiro mit der blassen Hand durch die schwarzen Haare, sich kurz umsehend, um seine Aufmerksamkeit dann auf die Listen zu heften, die ausgelegt waren, kurz nicht darauf achtend, was der menschliche Kompass veranstaltete.

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Marcos Rivera

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BeitragThema: Re: »Das Sekretariat   Mo 7 Aug - 16:01

Jiro Mishima & Marcos Rivera

Erneut zeigte sich ein deutlicher Unterschied zwischen Marcos und seinem Weggefährten. Dieser ließ es sich jedenfalls nicht gefallen, dass sich die Blondine vordrängelte, und brummte Marc ins Ohr, ob er sich wirklich alles gefallen lassen würde. Der Braunhaarige spürte, wie der Kerl ihm gegen den Hinterkopf schnippte. Allmählich hatte der Kerl ihn wirklich auf hundertachtzig. Er ballte seine Fäuste, aber schob seine Hände direkt in seine Hosentaschen und konzentrierte sich auf seine Vorstellung, dass er gleich alleine in seinem Zimmer hocken und etwas zeichnen konnte, um sich zu beruhigen. Den Schwarzhaarigen jetzt anzufahren wäre jedenfalls keine gute Idee. Der würde eh nicht verstehen, dass er sich so ziemlich alles gefallen lassen musste, wenn er nicht in eins dieser Heime für schwererziehbare Kinder gesteckt werden wollte. Mr. Ashton hatte ihm häufig genug erklärt, wie wenig fehlte, damit man ihn dort hin schickte. Die Predigt kannte er inzwischen auswendig. Er musste sie ja auch bei jedem Familienwechsel von neuem hören.
Nur am Rande bekam der Siebzehnjährige mit, dass die Blondine nach hinten abhaute, nachdem sie sich mit Marcs Begleitung angelegt hatte. Er versuchte gerade einfach alles auszublenden, was ihn derzeit nervte. Sein Blick fiel dabei kurz auf die ausliegenden Listen. Einerseits waren es die typischen Listen, in die man sich eintragen konnte, wenn man irgendwo mitmachen wollte, zum Beispiel Chor oder Basketball. Dann waren da die Listen, die der Verwaltung galten. Wer war bereits angekommen und hatte seine Sachen erhalten, wo waren noch Familiendaten zu klären und bei wem musste man auf Medikamente und dergleichen achten. Und dann gab es noch die Listen mit den Übersichten über die Schüler, wer schlief wo, wer war in welcher Klasse, wer nahm an welchem Unterricht teil. Das waren eigentlich die Listen, die Marc am meisten interessierten, aber auch eben jene, die gerade am gefragtesten waren. Es stand immer jemand dazwischen oder eine der Sekretärinnen hatte sie in den Fingern, weshalb er sie nicht lesen konnte. Also sah er wieder woanders hin, während er darauf wartete, selbst an die Reihe zu kommen. Die Blondine, die sich hatte vordrängeln wollen, ließ ihrem Unmut freien Lauf. Sie schnauzte jeden und alles in ihrer Umgebung an und gab jedem direkt unliebsame Spitznamen. Marc nannte sie dabei einen verlausten Straßenköter und wies ihn unsanft daraufhin, dass die örtliche Suppenküche direkt neben den versifften Bahnhofstoiletten, seinem offensichtlichen Zuhause, wäre. Marcos quittierte es mit einem Augenrollen, während er bemerkte, dass ein paar sich ein Grinsen nicht verkneifen konnten, während andere nun mit einstiegen und sich mit der Blondine ein Wortgefecht lieferten. solche Aussagen war er gewohnt. Nur sie schmiss ihm nicht noch das Essen vom Tisch und meinte, er gehöre auf den Boden, oder bewarf ihn mit irgendwas und kommentierte es damit, dass er ja so eine Spende dringend nötig hätte. Es war also ein kleiner Trost. Die Schlange wurde auch immer kleiner und Marc nahm dann sein Basecap ab, als er endlich dran war. An der gerunzelten Stirn der Dame auf der anderen Seite des Tresen konnte er ablesen, dass sie sein Veilchen entdeckt hatte und sich fragte, was da wohl passiert sei. Dann blinzelte sie jedoch und lächelte ihn an, als wolle sie vertuschen, dass sie sein geschwollenes Auge überhaupt bemerkt hatte, bevor sie ihn fragte, ob es um Zimmerschlüssel und Co ging. Marcos nickte kurz, als sie auch schon nach seinem Namen fragte. "Rivera, Marcos.", meinte er ruhig. Er hatte sich häufig genug so in einem Sekretariat vorstellen müssen. Kurz kramte die Dame und holte dann eine Akte hervor, die sie kurz aufschlug und anschließend Marcos ansah, als würde jetzt alles einen Sinn ergeben. Nun etwas kälter reichte sie ihm den Schlüssel zum Zimmer, seinen Stundenplan, eine Kopie der Hausordnung und des Hausplans, während sie ihm erklärte, wo er wohnen würde und dass seine Zimmergenossen bereits ihre Schlüssel abgeholt hatten. Das war vermutlich eine kleine Warnung, dass er seine Finger bei sich behalten sollte. Sie hatte wohl seine Akte vom Jugendamt erhalten und die Passage über seine angebliche Kleptomanie gelesen. Anschließend reichte sie ihm noch alles mögliche, wo er unterschreiben musste, während sie ihn nochmal darauf hinwies, dass er Mr. Ashton noch anrufen musste. Kaum war er mit dem Papierkram fertig und hatte die Sachen weggesteckt, als sie ihm auch schon ein Telefon reichte. Mit diesem stellte er sich etwas abseits und drehte den Leuten den Rücken zu, als er anfing zu wählen. Was die machten, war ihm egal. Und sein Weggefährte würde jetzt bestimmt alleine klar kommen. Er würde vermutlich eh nicht auf Marc warten.
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Jiro Mishima

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BeitragThema: Re: »Das Sekretariat   Sa 12 Aug - 17:52


Marcos Rivera
& Jiro Mishima

Er hatte bereits ein Internat für schwererziehbare Kinder und Jugendliche besucht — das hier konnte ja nicht viel schlimmer sein. Auch wenn er sich beim besten Willen NICHT vorstellen konnte, wie man ihn unter Kontrolle bringen sollte. Oder so ähnlich. Einem Drachen konnte man immerhin auch nicht das Feuerspeien abgewöhnen, wie sollte man also einem Irrlicht das abgewöhnen, wozu es geschaffen worden war? Es war doch irgendwo seine Bestimmung, Leute in den Irrsinn zu treiben, sie zu verwirren, andernfalls wäre er als Hitodama kurzgesagt NUTZLOS. Und nutzlos wollte er nicht sein. Nicht einmal, weil er befürchtete, seine Familie zu enttäuschen, nein, das war ihm herzlich egal, sondern einfach, weil nutzlos herumsitzen in seinen Ohren wie pure Folter klang. Wenn alles nach Plan lief konnte er doch nicht einfach die Finger stillhalten und zusehen — das wäre nicht seine Art. Für heute hatte er immerhin schon ein Opfer gefunden, das seine Launen abbekam. Auch wenn der Brünette sich nicht sonderlich beeinflussen ließ, so schien es Jiro. Sei es nun, weil der Fremde von Natur aus ein ruhiger Mensch war, weil ihm ein blaues Auge schon genügte oder einfach, weil Jiro noch nicht nervig genug war, um die Bombe zum platzen zu bringen, war ihm ehrlich gesagt noch egal. Ein paar Sticheleien reichten ihm sowieso schon, eigentlich wollte er möglichst schnell in sein Zimmer und schlafen, dass das allerdings nicht ging, war klar. Immerhin brauchte er zuerst den Schlüssel — und die Zimmernummer. Zwar konnte er als Irrlicht dunkle Wälder und Sümpfe durchkreuzen, Leute in ihren sicheren Tod locken, doch durch Türen konnte er leider nicht gehen. Wäre ja auch zu einfach.
Er MUSSTE sich hier also den Schlüssel und die Zimmernummer abholen — und wollte nicht wegen irgendeiner respektlosen Blondine noch mehr Zeit in dem Sekretariat das nach altem Teppichboden und billigem Parfüm roch verbringen. Kaum hatte er sie zurück geschickt, widmete er seine Aufmerksamkeit auch schon den wichtigen Dingen, seinen Kompass völlig ausblendend. Der hatte immerhin seine Aufgabe erfüllt — und den Weg ins Sekretariat gefunden. Jiro rechnete also nicht damit, dem Brünetten noch seine Aufmerksamkeit zu schenken. Doch änderten seine Pläne sich, kaum dass er die Bemerkungen, gesprochen mit einer nervenden, hohen Stimme, vernahm, nur kurz den Kopf in die Richtung drehte, aus der sie kamen, und die Augen zusammenkniff. Der Fremde hatte ja noch Glück gehabt, dass Jiro heute vergleichsweise zahm war und ihm solche Dinge nicht an den Kopf warf. Mit einem genervten Augenrollen wandte er wieder den Blick ab, prägte sich ein, was er wissen musste und holte schließlich bei der Sekretärin seinen Zimmerschlüssel ab. Die Kopfschmerzen, die sich am Bahnhof angekündigt hatten, schlugen nun stärker zu, trieben spitze Nadeln aus purem Schmerz in Jiros Schläfen, wobei er die Augen erneut zusammenkniff, als würde das helle Licht des Raumes das Gefühl nur verschlimmern. Ein leises "Danke." kam über seine Lippen, erneut deutete er durch ein Nicken eine Verbeugung gegenüber der Sekretärin an, welche diese fast peinlich berührt erwiderte, Jiro das allerdings schon nicht mehr bemerkte — und sich sowieso eher über die Sitten hier wunderte, wie er es heute schon so oft getan hatte. Mit seinem Schlüssel, der Information, dass er in Zimmer 3 sein würde und seinem Gepäck bewegte er sich zum Ausgang des Raumes, an dem Braunhaarigen, dessen Namen er noch immer nicht kannte, ihn aber vermutlich hätte aufschnappen können, hätte er nur aufgepasst, vorbeirauschend. "Man sieht sich." knurrte er diesem zu, wobei nicht einmal ihm SELBST klar war, ob es eine Drohung oder eine normal-gemeinte-Geste war, bevor er den überfüllten Raum endgültig verließ.

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Haily West

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BeitragThema: Re: »Das Sekretariat   So 10 Sep - 22:31

cf: Der Schulhof
Marcos Rivera & Haily West

Die Schwarzhaarige sah auf ihre Armbanduhr und lächelte. ,, Ich muss langsam ins Sekretariat um mein Zimmerschlüssel zu bekommen und danach muss ich meine Oma anrufen. Wir werden uns sehen." sagte die Halbgöttin zu ihrer Sitznachbarin und stand auf und nahm alles von sich in die Hand und nickte zum Abschied. Sie sah zum großen Schulgebäude wo das Sekretariat sich befand. So jedenfalls erinnerte sich Haily, dort war sie mit ihrem Vater vor ein paar Tagen. Sie ging wieder über das Schulgelände und suchte die Eingangstür des Gebäudes. Währenddessen sah sie Schüler die sich gegenseitig ihre Kräfte zeigten. Manche konnten Pflanzen wachsen lassen oder Lichtkugeln erstrahlen lassen, andere konnten ihr Aussehen ändern oder waren unnormal Stark. Die Halbgöttin konnte nur mit dem Kopf schütteln und fand endlich die Türe zum hineingehen.  Sie betrat den Flur des Erdgeschossen und war froh nicht viele Personen zu sehen.  ,, Endlich etwas Ruhe." sagte Haily zu sich selbst und ging direkt ins Sekretariat herein. ,, Guten Tag. Mein Name lautet Haily West. Ich wollte mein Zimmerschlüssel abhole und wissen wohin ich gehen muss." erläuterte die Elfklässlerin freundlich und lächelte die Sekretärin an. Diese erwiederte das Lächeln und suchte in einem Schrank. Einen kurzen Moment später kam sie zu Haily zurück und übergebt ihr einen Schlüssel. ,, So dies ist ihr Zimmerschlüssel. Ihr Schlafgemach ist afu dem zweiten Stockwerk und dort Zimmer 4." antwortete die Dame freundlich. Die Halbgöttin nickte und ging aus dem Raum heraus.  Sie nahm direkt ihr Telefon heraus und tippte eine bekannte Nummer ein. Das Handy begann zu Klingeln und eine Sekunde später erklang eine männliche Stimme. , Hi Papa. Ich wollte dir nur bescheid sagen, dass ich meinen Zimmerschlüssel habe und mich auf den Weg zu meinem Zimmer mache. Wenn irgendwas mit Mama ist schreib mir. Ich hoffe es geht heute alles gut bei der OP." sprach die Schwarzhaarige und ging währenddessen den Flur entlang. Sie achtete nicht auf den Jungen vor sich und rannte unbeabsichtigt in ihn hinein. Sie prallte an ihn ab und flog auf ihre vier Buchstaben. Genau in diesem Moment als sie zu ihm aufsah erkannte sie ein blaues Auge. // Warum hat er ein blaues Auge?// grübelte die junge Dame und strich sich durchs Haar. Ihr Blick legte eine Verlegenheit an und sie sah auf den Boden. ,, Entschuldigung." sagte die Halbgöttin flüsternd. Es war einfach nicht ihr Tag und hoffte es würde besser werden. Da es zum zweiten Mal passierte. Besonders da dieser Flur fast leer war.

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Marcos Rivera

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BeitragThema: Re: »Das Sekretariat   Do 14 Sep - 20:48

Haily West & Marcos Rivera

Es tutete und das eine ganze Weile, bis sich eine vertraute Männerstimme meldete. "Hallo Mr. Ashton.", meinte er knapp, als dieser auch schon zurück grüßte und zu seiner üblichen Predigt ansetzte. Marc wollte sie eigentlich ruhig abwarten, aber von hinten kam nochmal das Mädchen mit der fraglichen Einstellung an und blaffte ihn nochmals als Straßenköter an. Es war laut genug, dass es sein Betreuer am anderen Ende der Leitung mitbekam und kurz stockte. Es folgte eine knappe Frage, ob sie Marcos gemeint hatte, der mit einem knappen "mhm", antwortete. Ihn störte es schließlich inzwischen wirklich wenig, was man über ihn sagte. Nur Mr. Ashton hatte sie wohl aus dem Konzept gebracht. Dieser klang jedenfalls etwas verwirrt und beendete das Gespräch damit, dass er Marc wünschte, dass nicht alle hier auf der Schule so waren und er eine schöne Zeit hätte. Der Jugendliche machte sich da wenig Hoffnung. Bisher war doch wohl jeder ein Arsch gewesen oder hatte weggesehen, wenn Marc wieder ins Fadenkreuz geraten war. Deshalb sagte er nichts weiter dazu und reichte stattdessen den Hörer zurück an die Sekretärin, bevor er seine Tasche wieder schulterte und auf den Flur trat. Er würde nun endlich einfach in sein Zimmer können und musste ansonsten erst mal nur seine Zimmergenossen kennen lernen. Hoffentlich gehörten sie zu der Kategorie, die sich einfach nicht für ihn interessierten. Dann würde er wenigstens etwas Ruhe haben. Gedankenverloren schlenderte er also den Gang hinunter auf der Suche nach seinem Zimmer. Die Stimmen der anderen Schüler blendete er dabei aus, weshalb er die Jugendliche hinter sich erst bemerkte, als sie in ihn hinein rannte und er etwas nach vorne geschubst wurde. Marc drehte sich um und sah zu dem Mädchen hinunter. Sie war schwarzhaarig, ungefähr in seinem Alter und vermutlich ein Stückchen kleiner als er. Wie schon der Asiate vorhin, so schien auch sie aus einem deutlich besseren Haushalt zu kommen, als er. Sie entschuldigte sich wenigstens. Marc drehte sich nun völlig um und ließ die Tasche von seiner Schulter gleiten, um ihr die rechte Hand hinzuhalten und beim Aufstehen zu helfen. Es war zwar sie gewesen, die in ihn hineingelaufen war, aber er hätte sie ja auch eher bemerken und ihr ausweichen können.

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